Die Nordsee

Die Nordsee ist durchschnittlich 94 m tief und ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans. In einem Bereich von 150 Kilometern an der Küste der Nordsee leben ca. 80 Millionen Menschen. Die südliche Nordsee mit dem Ärmelkanal ist eine der wichtigsten Schifffahrtsstraßen der Welt. Die Nordsee bietet nicht nur kommerziellen Fischfang, sondern unter dem Meer befinden sich größere Erdöl- und Erdgasreserven, die seit den 70er Jahren abgebaut werden. Zu den Nordfriesischen Inseln in der Nordsee gehören u. a. Sylt, Föhr, Amrum, Pellworm und Nordstrand. Zu den Ostfriesischen Inseln gehören Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum. Diese Inseln sind durch Dünenketten und Deiche geschützt. Auf den Halligen wie z. B. Langeneß oder Oland befinden sich die Wohnhäuser auf s.g. Warften zum Schutz vor Hochwasser.

Eine Ausnahme bildet die 1,7 km² große Hochseeinsel Helgoland mit ihrem Unter, Mittel- und Oberland. Rund 70 km vom Festland entfernt, kann man auf Helgoland das wunderbare Hochseeklima mit einer einmaligen Flora und Fauna genießen.

Die Ostfriesischen Inseln sind gänzlich vom Wattenmeer umgeben.
Das Watt wird zweimal am Tag während des Hochwassers überflutet und fällt bei Niedrigwasser wieder trocken, wobei das Wasser oft durch tiefe Ströme (Priele) abfließt. Der zeitliche Abstand zwischen einem Hochwasser und einem Niedrigwasser beträgt durchschnittlich sechs Stunden und zwölf Minuten. Das Wattenmeer dient vielen Vögeln und Fischen als Rastplatz und Nahrungsquelle und gehört zum Weltnaturerbe.